Sweet Sunday! 

Ausschlafen…… 

Sascha und ich sind dann einkaufen und Sonnenuntergang angucken gelaufen. 

Ziemlich dumm, dass wir beide unsere Kamera vergessen haben, ein Hoch auf unsere iPhones!!


Abends haben wir dann gemeinsam mit der yizhong gekocht! Rezept folgt in Kürze 😉 

Freitag 

Freitag: 

Ich war bei Cheyenne und Thordis und wir sind zu einer Klasse gegangen, die eine Essensparty gemacht hat! Wir haben eine Tomatensuppe gekocht und die mitgebracht 😀 

Es gab sooooo unglaublich viel zu essen, und ich habe ganba Probiert: das getrocknete Rindfleisch!!!! Es war sogar lecker! 

 Von den Hühnerfüssen war ich irgendwie nicht ganz so begeistert¡

Es ist schon wieder Donnerstag

Was haben wir wohl die letzen Tage so gemacht?

Am Sonntag haben wir einem Lehrer bei seinem Unterricht geholfen, also uns mit ein paar Schülern auf Englisch unterhalten… Als Dankeschön hat er uns Mittags bekocht und Abends sind wir mit ihm gebackene Ente essen gegangen! Es schmeckt tatsächlich sehr ähnlich zu der deutschen Chinesischen Ente, nur noch zarter, noch intensiver und leckerer, und mit mehr Knochen… also hier ist man die im ganzen, also wirklich im Ganze und nicht nur ein kleines Stück, bei dem dann gerade nicht so viele Knochen sind…

Montag haben wir unsere Zeit mit Zeit an der Uni verbringen, Unterricht vorbereiten, lernen, Klavier spielen (Sascha), essen, Chinesisch Unterricht haben und English Corner verbracht…

Dienstag…
Morgens Unterricht:
Wir haben uns mit denen zum einen über NewYork unterhalten und zum anderen Wegbeschreibungen geübt….
Angefangen hat unsere Stunde mit einer Wiederholung von Gefühlen: Wir hatten einen Ball und jeder der den Ball gefangen hat, musste einen Satz sagen wie es einem geht – natürlich darf auch gelogen werden sonst sagt ja jeder nur ” I’m fine….”.
Dann haben wir eine tolle Mindmap an der Tafel erstellt, zum Thema NewYork, wusstet ihr das die Freiheitsstatur auf Chinesisch ins englische Wortwörtlich übersetzt Freedomgoddess heisst?
Wir waren sehr erstaunt wie wenig die über New York wussten… unsere Präsentation mit Bildern von Sehenswürdigkeiten wurde ziemlich erstaunt begutachtet – so etwas wie Ground Zero schien vollkommen unbekannt zu sein.
Wegbeschreibungen liefen dann wieder etwas besser, in 2er Gruppen sollten sie mit einer Karte von NewYork irgendwelche Strecken beschreiben. Es ist toll wie motiviert die in Gruppenarbeit tatsächlich etwas tun!!
Beide Stunden liefen echt gut 🙂

Nachmittags sind wir zum Polizeipräsidium gefahren und haben unser Visum verlängert! Wir laufen jetzt zwar ohne Reisepässe durch die Gegend, aber naja – wir haben Hoffnung auf ein Visum!

Abends habe ich mit Cheyenne getroffen und wir haben uns auf den Weg gemacht um ein Geschenk für Sascha und mir eine flauschige Decke zu kaufen! Zum Geschenk am Sonntag mehr und zur Decke: Sie ist mehr als unglaublich weich!!! Herrlich!

Auf dem Rückweg und auf der Suche nach etwas zu essen sind wir einer meiner Chinesisch Lehrerinnen über den Weg gelaufen, die hat uns kurzerhand zum Essen eingeladen und wir haben somit ein wenig Zeit mit ihr und ihrer Nichte (oder Cousine oder so) verbracht 🙂 Es war unglaublich lecker und wir haben uns sehr viel unterhalten….

Die späte Nacht habe ich mit Sascha verbracht mit Vokabeln lernen – wir können jetzt sowas wie Knoblauch, chinesischer Kohl, Wintermelone, und getrocknetes Rindfleisch, was ich mir nur merken kann weil es fast so klingt wie: gan bei, was wiederum soviel bedeutet wie Prost, nur das man dann sein Glas austrinken muss!

Mittwoch… Tag des Putzens, und Gruppentreffen… Man kann jetzt durch unsere geile Fensterfront sehen!!!!!!!! Nach gefühlten 5 Stunden putzen, in Wirklichkeit waren es nur 2 Stunden, währenddessen haben Nele und Sascha die Wäsche gewaschen ;D
Morgens haben wir 70 neue Vokabeln (es sind wahrscheinlich auch weniger) bekommen, zum Thema Früchte und Arten und Weisen des Kochens… Nach diesem Jahr sind wir Experten zum Thema Essen!
Den Nachmittag haben Sascha und ich mit Maria und Katharina verbracht, wir haben sehr viele Kanons gesungen, und das gar nicht mal so schlecht, uns dann auf den Weg zu eine, anderen chinesischen Supermarkt gemacht und geendet sind wir dann beim Gruppentreffen an der sizhong.

Das verlief relativ schnell, obwohl das “Abendausklingen lassen” bei denen dann irgendwie nicht so kurz war………..

Donnerstag – Irgendwie kann man dazu nicht ganz so viel zu erzählen: Lesen, Essen, Tee trinken, Filme angucken, und wieder alles von vorne…. ok wir haben ein paar Vokabeln gelernt und auch Unterricht geplant!!!!

Der entspannteste Tag seit gefühlt 3 Monaten

Ein Samstag sondergleichen!

Unsere beiden Freiwilligen aus Ximeng wurden heute Morgen von Sascha zum Fernbusbahnhof gebracht, eigentlich wollten Nele und ich mit die beiden wegbringen, aber irgendwie haben wir das verschlafen…. Naja als wir dann irgendwann aufwachen, steht warmes Frühstück und fertiger Tee auf unserem Tisch… Kann ein Morgen schöner Anfangen? Hier nochmal vielen Dank an Sascha!!

Der Rest des Tages verläuft ziemlich entspannt….

Lesen

Schlafen

Musik hören

Chillen

Quatschen

Fertignudelsuppe essen (bloß nicht aus dem Haus gehen)

Mal wieder Mondkuchen essen

Geburtstagskuchen Oreos essen

Kaffe trinken

Gitarre spielen und Singen

Wie viel man tun kann ohne eigentlich irgendwas zu tun!!!!!!

Nele musste dann irgendwann Abends zum Fußballtraining, Sascha und mich hat dann doch der Bewegungsdrang geschnappt, währen Sebastian für uns auf den Wifi-Mensch gewartet hat! (was auch immer er getan hat, jetzt funktioniert es wieder)

Sascha und ich “wandern” bestimmt 7km bis zu dem größten Chinesischen Supermarkt hier… Wir haben auch nur 2 mal auf die Karte geguckt und mittlerweile ein ganz gutes geographisches Verständnis von Pu’er!!!!! Ich war trotzdem froh meine Trekking Socken eingeweiht zu haben und das ich in Wanderschuhen losgegangen bin!

In dem 4 Etagen Supermarkt kaufen wir unter anderem Glasreiniger, Plastik Blumen für unsere Vasen, Gefäße für unseren Reis und unser Salz, Stahlwolle und am wichtigsten von allem: ein hulahoop Reifen! Toll wenn man hier für umgerechnet 1,10€ einen kaufen kann!! Natürlich nur ein kleinen leichten… so einen richtigen kauf ich dann wohl nächstes Mal, sonst kann ich mich ja nicht steigern…

Auf dem Rückweg fiel uns das laufen schon nicht ganz so leicht aber es gibt jedes Mal so viel neues zu sehen, dass es einfach nie langweilig wird durch die Gegend zu laufen! Kurz vor unserem Appartement treffen wir auf Katharina und Maria – was ein Zufall das die beiden auch gerade Essen gehen wollten!!

Kurzer Zwischenstopp bei uns um alles abzuladen und schon machen wir uns auf dem Weg um…. jetzt dürft ihr raten, was gehen wir essen? Hier im Studentenviertel isst man Abends entweder Reis mit Beilagen, Nudelsuppe oder Shaokao….

Den Abend verbringen wir mit klassischer Musik, und ich mit Blog schreiben….

Freitag geht die Party weiter…

Vielleicht war es ganz gut, dass wir nicht all zu lange feiern waren, denn Freitag morgen machen wir uns mit unseren zwei Dorf freiwilligen im Wallmart… Die waren froh sich endlich Shampoo, Mehl, einen Mixer, Hanteln, und kiloweise Kosmetik Zeug kaufen zu können…. Naja wir haben unsere Küche mal mit Fertignudelsuppen und 3 verschiedenen (eigentlich sehen sie alle gleich aus) Sorten Reis aufgestockt!

Zuhause sind wir dann erstmal ein Riesen Haufen Nudelsuppe essen gegangen, im Studentenviertel! Es war ziemlich scharf, obwohl wir gesagt haben: bu la. also theoretisch: nicht scharf…. vielleicht haben sie das nicht nicht verstanden ;D

Ziemlich voll und glücklich machen wir uns wieder auf den Weg nach Hause, genießen ein Paar Minuten Ruhe, spielen etwas Dart und diskutieren wie lange wir noch Chillen bis wir zur Poolparty gehen sollen.

Irgendwann machen wir uns dann mit Bikinis/Badehosen, und Wechselklamotten und Tshirts zum schwimmen gehen auf den Weg zur Party. Wir waren etwas irritiert, dass dort kaum jemand war und keiner schwimmt, aber nachdem wir ein paar Chinesische Jungs dazu überzeugt haben sich gegenseitig rein zu schmeissen haben wir uns dann auch ins Wasser begeben! Schon unglaublich angenehm bei dieser Hitze in Pool steigen zu können! Wir waren mehr als 10 Deutsche dort, und definitiv ein Hingucker für alle die dort waren. Und so ziemlich die einzigen (besonders Mädchen) die schwimmen gegangen sind – warum macht man eine Pool Party wenn man nicht schwimmen geht?

Der Mond steht heute noch heller und voller am Himmel!!! Unglaublich schön!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Im Laufe des Party Abends schmeissen wir drei Deutsche inklusive Klamotten rein, und überzeugen den ein oder anderen auch noch mit rein zu kommen! Außerdem tanzen wir viel mit anderen Chinesen und essen total viel und trinken ein wenig Cocktails und Bier… Irgendwie ist das hier so, dass die Partys immer vor 12 Uhr aufhören, also machen wir uns mit zwei italienischen Studenten aus Kunming, ein paar deutschen und ein paar Chinesen auf in eine Bar, die an dem Tag eröffnet und somit Freibier ausschenkt! Stellt euch vor, es kommt aus einer Zapfanlage mit riesigen Behältern! Nix keine kleinen Flaschen, und kleine Gläser!! Man konnte wählen zwischen weißem, gelben und schwarzem Bier… Das schwarze war tatsächlich total lecker und intensiv, nicht so wie das wässrige Bier was man sonst bekommt… Naja der Abend verläuft dann mit viel Kartenspielen, Chinesisch, Tanzen, Lachen und irgendwann einer entspannten Taxifahrt nach Hause…. Wusstet ihr das man zu 8 in ein Taxi passt, plus den Fahrer?

 

Mid-Autumn Festival

Oder auch Mondfest genannt…

Dieser Post befasst sich mit Donnerstag, den Tag an dem in China das Traditionelle Mondfest gefeiert wird, es steht für Wiedervereinigung und Familie und Freunde.

Ehrlich gesagt hab ich schon wieder total vergessen, was wir vormittags gemacht haben, daher beginnt mein Bericht ca. gegen 16 Uhr….

Wir haben uns mit unseren Chinesischen Partnerschülern getroffen, Friedhelm und Laura unsere Freiwilligen aus Ximeng waren natürlich auch dabei… Gemeinsam sind wir dann zum Supermarkt gefahren und haben für unser Abendessen eingekauft.

Dieses haben wir dann gemeinsam gekocht und gegessen, damit wurde unsere Küche endlich eingeweiht!! Unsere Chinesinnen haben Zitronenhühnchen Nudel Suppe gekocht und wir haben unser bestes getan einen europäischen Salat herzustellen. Beides war unglaublich lecker und es war ein geniales Erlebnis Salat mit Stäbchen zu essen, besonders die ganzen Maiskörner….

p1010959p1010961p1010948p1010963

Wie sagt man? Zu viele Köche verderben den Brei, oder hier die Suppe… Deswegen verbringen die anderen die Zeit mit Wand zerstören…

p1010970p1010958

Am Anfang waren unsere Chinesinnen sehr sehr schüchtern, aber nachdem wir ihnen Discofox beigebracht haben und viel gelacht und gequatscht haben, wirkte es so als fühlten auch sie sich sehr wohl in unserem Appartement!

p1010977

Irgendwann wurde es aber dann doch zu beengt, und wir haben uns auf den Weg in eine Bar gemacht. Im Studentenviertel gibt es dort einige…

Wir haben denen dann MauMau beigebracht, und jedes Mal wenn man eine Karte ziehen musste, musste man auch sein Glas exen. Gut, dass die Gläser nur so 50 ml beinhalten, und das Chinesische Bier nicht so stark ist…. Trotzdem wurde es ziemlich schnell ziemlich lustig, und wir haben einige neue Studenten kennengelernt! Wir haben sogar Kuchen von einem Nachbartisch geschenkt bekommen, er schmeckt dem Amerikanischen Geburtstagskuchen unglaublich ähnlich!!!

Die Studenten haben eine Schliesszeit um 00:00, und hatten am nächsten Tag wieder Unterricht, daher endete der Abend für deutsche Verhältnisse sogar ziemlich früh!

Wie schnell eine Woche doch umgeht!

Mittwoch, die Mitte der Woche und wir haben wieder Chinesisch Unterricht!

Dieses Mal unterrichtet uns eine andere Lehrerin, sehr jung, motiviert und interessiert an unserer Kultur! Die eine Hälfte haben wir mit der Aussprache von Vokalen und Konsonanten verbracht – wo ist der Unterschied zwischen ts und tss? Das eine ist ein Millimeter weiter vorne mit der Zunge! Ich glaube das wird noch etwas dauern bis wir annähernd das so aussprechen wie die Chinesen! Die andere Hälfte beschäftigte uns mit Essen… Bis nächste Woche können wir dann hoffentlich unteranderem die Vokabeln für Knoblauch, Essig, Wintermelone die ein Kürbis ist und alles mögliche andere – wenigstens bekommen wir dann auch das was wir essen wollen und nicht irgendetwas anderes leckeres.

Apropos, Gegessen haben wir dann Reis mit unterschiedlichen Beilagen, inklusive Hühnchen, Ente, Rind, irgendwelchen Innereien und Gemüsezeugs… wenn man hauptsächlich die Beilagen und nicht den Reis isst, dann ist man auch nicht so traurig, dass man nicht alles schafft!! Aber Sascha hat dafür fleissig den Reis gegessen!!

Unglaublich fleissig putzen wir dann unsere Wohnung, wir haben so geiles ätzendes Zeug mit dem sogar braune Rohre endlich mal schön weiß, und auch das Badezimmer ist mal Grunddesinfiziert!! Jetzt müssten wir nur noch ein vernünftigen Boden haben und die Wände etwas streichen und schon sieht es hier sogar liebevoll eingelebt aus!

Zwischendurch bekommen wir ein wenig besuch von anderen Baumhäuslern, spielen Karten und lesen…

Sind dann wieder motiviert und waschen Wäsche!!

Endlich kommen dann unsere lieben Kollegen aus Ximeng… 

Wir spielen ein paar runden Irishsnap, und machen uns dann auf den Weg zu Gruppentreffen… 

Abends gehen wir gemeinsam Shaokao essen und hören noch ein Hörspiel! Insgesamt ein wunderschöner Abend! 
Leider ist unser WLAN kaputt, daher kommen Bilder später! 

Unser 2. Mal Unterrichten

Morgens um halb 8 geht mein Wecker -> viel viel zu früh für unsere Verhältnisse, man braucht einfach mehr Schlaf wenn der Kopf von so vielen neuen Eindrücken immer und ständig überfordert ist!

Nach ein paar Schlucken Tee, mehr ging nicht aufgrund seiner Hitze, machen wir uns auf den Weg in die Uni. An einem Straßenstand erwerben wir Damfbrötchen und Damfzimtrolldinger, ich muss noch lernen wie die wirklich heißen.

Voller Energie und jetzt doch überwundener Müdigkeit sind wir bereit für unsere erste Klasse! Irgendwie werden es mehr Schüler mit der Zeit, ich bin mir nicht sicher ob ich mir das einbilde oder ob wirklich mehr da sind…
Unsere Unterrichtsplanung sah folgendes vor:

  1. Klar machen, dass sie sich gefälligst beteiligen sollen!
    Ich halte einen kleinen Vortrag: Sie kein Englisch lernen, dadurch dass sie uns zuhören und uns nicht verstehen… Die Vokabeln können sie schliesslich alle, worum es geht ist dass sie diese auch umsetzen und sprechen können. Ich bin mir nicht sicher ob es daran liegt, dass ich ihnen das gesagt habe oder dass sie nicht mehr ganz so viel Angst vor uns Langnasen haben, aber sie beteiligen sich definitiv mehr!
  2. Wiederholung des Liedes: Head, Shoulders, Knees and Toes…….
    Sie waren schon letzte Stunde ziemlich begeistert, auch dieses Mal funktioniert es wirklich gut zum aufwecken und ein Gefühl von Gemeinschaft kreieren! Aber das melodische Singen müssen wir noch definitiv mit denen üben!
  3. Vokabelspiel mit 2 Gruppen die Gegeneinander ankämpfen
    Das ganze funktioniert rudimentär so, dass der Verlierer sich wieder auf seinen Stuhl setzen muss, während diejenigen die noch nicht dran waren oder gewonnen haben auf Tischen sitzen dürfen. Die restlichen Regeln sollen hier mal egal sein, es haben auf jeden Fall alle ihren Spaß dran.
  4. Präsentation mit Emojis die sie beschreiben müssen, und dann selber ihre Gefühle beschreiben
    Faszinierend wie viele verschiedene Gefühle es zu so einem kleinen Emoji gibt! Klappt super, und bringt eine hohe Rede und Beteiligungsrate!
  5. Gegenseitiges Interview in Partnerarbeit, das anschliessend vorgestellt wird
    Das gegenseitige Vorstellen funktioniert irgendwie nicht, aber Partnerarbeit und die auch nur in Englisch ist unglaublich gut!

Insgesamt gehen wir unglaublich euphorisch aus beiden Stunden heraus –  selbst in unserer kleinen Feedbackrunde unter uns sind wir äußert konstruktiv und begeistert!  Solange das so weiter geht können die wirklich was von uns lernen!

Mittags fahren wir in die “man könnte es sozusagen Altstadt”. Diese besteht aus einem unglaublich großen Markt, bei dem man von jeglichem Gemüse bis zu Hühnerköpfen und Schweineohren wirklich alles bekommt… wir wandern ziemlich staunend durch das Labyrinth an Tischen! In den Straßen selbst sieht man ein Laden nach dem anderen und unglaublich viele kleine Wagen mit Straßenessen. Wir entscheiden uns schliesslich dazu mal wieder eine Nudelsuppe zu essen – einig sind wir uns in dem Punkt definitiv: wir wissen jetzt schon, dass wir die in Deutschland vermissen werden!

Ich begleite Nele zum Fußballtraining in der 一中, unglaublich süß diese Mädels bei dem Versuch Kondition zu haben und motiviert Fußball zu spielen zu beobachten. Aber es ist schön sich endlich mal wieder richtig zu bewegen!

Anschliessend wollen wir noch paar letzte Einkäufe erledigen, von dem was Sascha vergessen hat, dabei verlaufen wir uns soooo sehr, dass wir etwas finden was wir schon soooooo lange gesucht haben, und fast noch besser ein unglaublich geilen Mond! Am Donnerstag ist schliesslich das Mondfest.

Den Abend verbringen wir mit Thordis und Cheyenne und Joana. Cheyenne’s Fuß geht es minimal besser aber es sieht nicht besonders gut aus! Ich hoffe sehr, dass das noch was wird und zwar schnell!

Spät Nachts laufen wir dann zu dritt nach Hause… mein etwas ungenauer Handy Schrittzähler behauptet: 29653 Schritte, und somit 21,5 km heute! Meine Füße merken es auf jedenfall! Dafür haben wir schneeglöcken gefunden! 

 Die beste Überraschung macht uns Sascha dann mit Einem Mitternachts Mondkuchen Snack! 

Die 2. Woche beginnt!

Unser Montag morgen erinnert uns sehr an unsere morgendlichen Schulstunden….

Wir haben uns Jojo’s Unterricht angeguckt – ich muss sagen es hat mich wirklich sehr an meinen Englisch Unterricht erinnert, ersteinmal bisschen Wiederholung, dann etwas neues, bisschen Spiele, Partnerarbeit und so weiter. Vom Niveau her vielleicht so wie bei uns Gymnasium 9. Klasse. Die sind hier im ersten Jahr in der Universität.
Nach ein bisschen Gequatsche und Präsenz zeigen haben wir uns etwas Frühstück gekauft und sind wieder nach Hause gelaufen.
Und dann? Bin ich vor lauter Schlafmangel wieder ins Bett gefallen und hab ersteinmal ein Mittagsschlaf gemacht 😉 Währenddessen haben die anderen Unterricht vorbereitet und meine Wäsche gewaschen – was soll man da noch zu sagen?

Nachmittags haben wir unsere erste Chinesisch Stunde, unsere Lehrerin kommt zu uns nach Hause und wir bekommen auch noch ein Übungsbuch, mit dem wir dann liebevoll lernen können. Wir waren echt erstaunt wieviel wir schon verstehen, wenn mal jemand langsam Chinesisch mit uns spricht und nicht in dem genuscheltem Akzent den es hier überall gibt! Mit ihr werden wir uns jetzt jeden Montag für 80 Minuten treffen 🙂

Abends haben wir die anderen dann mitgenommen zu Englischcorner, dort quatscht man mit Chinesischen Studenten und versucht die zum reden zu bekommen. Natürlich lässt man sich auch von allen möglichen Fotografieren!

Um den Abend ausklingen zu lassen sind wir Deutschen dann wieder Shaokao gegessen und bei uns zuhause Tee getrunken und Maronen gegessen….