Wie schnell eine Woche doch umgeht!

Mittwoch, die Mitte der Woche und wir haben wieder Chinesisch Unterricht!

Dieses Mal unterrichtet uns eine andere Lehrerin, sehr jung, motiviert und interessiert an unserer Kultur! Die eine Hälfte haben wir mit der Aussprache von Vokalen und Konsonanten verbracht – wo ist der Unterschied zwischen ts und tss? Das eine ist ein Millimeter weiter vorne mit der Zunge! Ich glaube das wird noch etwas dauern bis wir annähernd das so aussprechen wie die Chinesen! Die andere Hälfte beschäftigte uns mit Essen… Bis nächste Woche können wir dann hoffentlich unteranderem die Vokabeln für Knoblauch, Essig, Wintermelone die ein Kürbis ist und alles mögliche andere – wenigstens bekommen wir dann auch das was wir essen wollen und nicht irgendetwas anderes leckeres.

Apropos, Gegessen haben wir dann Reis mit unterschiedlichen Beilagen, inklusive Hühnchen, Ente, Rind, irgendwelchen Innereien und Gemüsezeugs… wenn man hauptsächlich die Beilagen und nicht den Reis isst, dann ist man auch nicht so traurig, dass man nicht alles schafft!! Aber Sascha hat dafür fleissig den Reis gegessen!!

Unglaublich fleissig putzen wir dann unsere Wohnung, wir haben so geiles ätzendes Zeug mit dem sogar braune Rohre endlich mal schön weiß, und auch das Badezimmer ist mal Grunddesinfiziert!! Jetzt müssten wir nur noch ein vernünftigen Boden haben und die Wände etwas streichen und schon sieht es hier sogar liebevoll eingelebt aus!

Zwischendurch bekommen wir ein wenig besuch von anderen Baumhäuslern, spielen Karten und lesen…

Sind dann wieder motiviert und waschen Wäsche!!

Endlich kommen dann unsere lieben Kollegen aus Ximeng… 

Wir spielen ein paar runden Irishsnap, und machen uns dann auf den Weg zu Gruppentreffen… 

Abends gehen wir gemeinsam Shaokao essen und hören noch ein Hörspiel! Insgesamt ein wunderschöner Abend! 
Leider ist unser WLAN kaputt, daher kommen Bilder später! 

2 thoughts on “Wie schnell eine Woche doch umgeht!

  1. Sorry, wenn Thomas nicht während des Frühstückes antwortet kann es leider auch mal bis zum Mittag dauern ;-(

    Hihi ich stelle es mir sehr interessant und spannend vor wenn man zum Beispiel Melone bestellt und dann Kürbis bekommt…das ist alles halb so schlimm, solange man nicht gegen irgendetwas allergisch ist. Die Aussprache ist bestimmt noch so eine andere Geschichte und damit wird so eine europäische Zunge bestimmt nicht so leicht mit fertig :-))

    Es ist sehr schön zu lesen wie gut ihr dort vernetzwerkt seid und wie gut ihr in der Gruppe zusammen passt.

    Habt ihr eigentlich eine Waschmaschine oder müßt ihr alles per Hand waschen ***Panik***

    Wir wünschen dir einen guten Morgen wenn ich richtig gerechnet habe und einen super dicken Drücker soll ich Dir geben von Julia und Laura, alles Liebe Michaela

  2. Ich bin heute morgen um sechs Uhr aufgestanden. Und das natürlich nur, damit ich meiner Lea für ihre chinesischen Freunde ordentliche Fotos vom originalen deutschen Oktoberfest schicken kann. Allerdings bin ich deshalb erst spät dazu gekommen, Deinen heutigen Eintrag zu lesen.

    Ich stelle mir das sehr lustig vor, wenn man quasi bei jeder Essensbestellung Teekesselchen auf Chinesisch spielt. Das finde ich ein interessantes Gastronomie-Konzept. Das sollte man mal genauer ausarbeiten und für den deutschen Markt adaptieren. Ich bin ja hier heute auf einem Seminar für Gastronomie-Berater. Da werde ich die Idee heute Abend beim Bierchen mal in der Runde vorstellen und sehen, was wir daraus machen. Ich denke, das wir das Konzept in zwei bis drei Monaten in Berlin launchen können. “Leas chinesischer Teekessel”.

    Habt Ihr keinen Bodenbelag in Eurer Wohnung? Das ist aber blöde. Da wird es doch bestimmt irgendwo in der Stadt wenigstens Teppiche oder sowas geben. Ihr braucht also noch Zeit, um dort etwas mehr von Eurem westlichen Touch zu hinterlassen. Aber ihr seid ja noch was da… 😉

    Das WLAN solltet Ihr dringend reparieren. Das fände ich echt traurig, wenn es keine Bilder mehr gibt. Zum Beispiel von den Teppichen. 🙂

    Außerdem schicke ich Dir morgen dann Oktoberfestbilder, wenn Du magst. Du kannst dann dort überall herumerzählen, Dein Ferienvater wäre Bierhändler. Das ist man eben so in Deutschland. Und selbstverständlich ist der jetzt wie alle Deutschen in Lederhosen auf dem Oktoberfest. Wo auch sonst? Das glauben die Chinesen Dir sofort genau so! :-p

    Thomas

Comments are closed.